Newsletter-Kosten: Was E-Mail-Marketing wirklich kostet
Kostenlose Tarife, Versand-Gebühren, versteckte Zusatzkosten: Wir rechnen realistisch vor, mit welchen monatlichen Ausgaben du bei einem professionellen Newsletter rechnen musst.
Mailaura Team
Mailaura.io
„Was kostet ein Newsletter pro Monat?" ist eine der ersten Fragen, wenn der E-Mail-Kanal strategisch werden soll — und gleichzeitig eine der am schwierigsten zu beantwortenden. Denn der Versand selbst kostet oft weniger als 10 €, die Gesamtrechnung aber deutlich mehr, wenn man Content-Produktion, Tool-Lizenz und Infrastruktur einbezieht. Wir rechnen in diesem Beitrag transparent vor, womit du realistisch planen musst — je nach Größe und Anspruch.
Die drei Kostenebenen
Für eine saubere Planung hilft es, Newsletter-Kosten in drei Ebenen zu trennen:
- Tool-Kosten: monatliche Lizenzgebühr der Newsletter-Software.
- Versand-Kosten: pro E-Mail oder pro Kontakt, oft bereits im Tool-Preis enthalten.
- Content- und Betriebskosten: Arbeitszeit, Design, ggf. Zukauf.
Wer nur Ebene 1 kalkuliert, unterschätzt die Gesamtkosten systematisch.
Tool-Kosten nach Kontakten
Die meisten Anbieter staffeln nach Anzahl der Kontakte in deiner Liste. Typische Bandbreiten für seriöse Tools im Jahr 2026:
| Kontakte | Günstig (MailerLite/Mailaura) | Mittel (Brevo/CleverReach) | Premium (HubSpot/Klaviyo) |
|---|---|---|---|
| Bis 500 | 0 € | 9–15 € | 45–60 € |
| 1.000 | 0–9 € | 15–25 € | 65–90 € |
| 5.000 | 25–39 € | 45–79 € | 180–250 € |
| 10.000 | 49–79 € | 89–149 € | 320–450 € |
| 25.000 | 129–179 € | 199–329 € | 750–990 € |
| 50.000 | 249–329 € | 399–599 € | 1.500–1.990 € |
Wichtig: Diese Preise beziehen sich auf reine Newsletter-Tools. Komplett-Suiten wie HubSpot bieten mehr Features, sind aber für reinen E-Mail-Versand überteuert.
Free-Pläne: Was sie leisten und wo sie enden
Kostenlose Pläne sind 2026 der Normalfall, unterscheiden sich aber stark. Die wichtigsten DACH-relevanten:
- Mailaura Free: 500 Kontakte, 1.000 E-Mails/Monat, Kern-Features für Kampagnen-Versand, EU-Server. Automation, A/B-Tests, KI-Content-Generator, erweiterte Analytics und API sind dem Pro-Plan vorbehalten. Faires Modell für den Start.
- MailerLite Free: 1.000 Abonnenten, 12.000 E-Mails/Monat — sehr großzügig. Erweiterte Features fehlen.
- Brevo Free: 300 E-Mails/Tag, unbegrenzte Kontakte. Gut, wenn du selten sendest.
- Mailchimp Free: 500 Kontakte, 1.000 Sendungen/Monat — vergleichsweise restriktiv, US-Server.
Tipp: Teste nicht nur die Grenzen, sondern auch den Footer. Manche Free-Pläne fügen zwangsweise Werbung in deine Newsletter ein — professionell unvorteilhaft.
Versand-Kosten separat
Einige Tools (ActiveCampaign, HubSpot) trennen Tool-Lizenz und Versand-Gebühren. Andere (Mailaura, MailerLite, Brevo) inkludieren den Versand. Wenn du separat kaufst, solltest du 2026 mit etwa 0,001 € pro E-Mail rechnen (über AWS SES oder Postmark selbst betrieben). Bei eigenem Senden kommen dann aber noch IP-Warm-up, Monitoring und Support dazu — meistens rechnet sich das erst ab 1 Mio. E-Mails pro Monat.
Versteckte Zusatzkosten
Der häufigste Grund, warum ein vermeintlich günstiges Tool teuer wird:
1. Pro-Nutzer-Aufschlag
Viele US-Tools (HubSpot, ActiveCampaign) verlangen pro Nutzer zusätzlich. In Team-Szenarien kann das die Grundgebühr verdoppeln.
2. Transaktions-E-Mails extra
Bestellbestätigungen, Passwort-Reset: einige Anbieter zählen diese nicht zum Newsletter-Kontingent, andere schon. Prüfe vor Vertragsabschluss.
3. Landingpages und Formulare
Mailchimp und HubSpot haben oft zusätzliche Gebühren für Landingpages. Bei MailerLite sind diese inkludiert; Mailaura konzentriert sich auf Anmeldeformulare und Newsletter-Versand.
4. KI-Features
In den USA wird „AI" zunehmend als Zusatzprodukt verkauft (Mailchimp AI Suite, HubSpot AI Credits). Achte darauf, ob KI im Grundpreis enthalten ist.
5. Data-Processing-Agreement-Aufschlag
Einige US-Anbieter verlangen für EU-Server oder SCC-Addenda einen Aufpreis. Bei EU-Tools üblicherweise inklusive.
Content- und Betriebskosten
Das wirkliche Kostenfenster für einen professionellen Newsletter liegt nicht im Tool, sondern in der Produktion. Grobe Orientierung:
- Redaktion / Text pro Ausgabe: 200–600 € (interne Stunde ~40 €, Freie 60–120 €/h).
- Design / Vorlagenpflege: einmalig 1.000–3.000 €, dann ~200 €/Monat.
- Versand-Koordination + Testing: 1–2 Stunden/Woche ≈ 160 €/Monat intern.
- Monitoring von Zustellbarkeit und KPIs: 2 h/Monat ≈ 80 €.
Das heißt: ein wöchentlicher, professioneller Newsletter mit externer Unterstützung kostet realistisch zwischen 1.500 € und 3.500 € pro Monat — davon sind typischerweise nur 10–20 % Tool-Gebühren.
Drei Beispielrechnungen
Solopreneur (Content-Newsletter, 2.500 Abonnenten, 1× pro Woche):
- Mailaura Starter: ~19 €/Monat
- Zeiteinsatz Eigenleistung: ~6 h/Woche = indirekt ~960 €
- Summe direkt: ~29 €, Summe inkl. Zeit: ~990 €
KMU-Shop (E-Commerce, 15.000 Kontakte, 4× pro Monat):
- Mailaura Business: ~99 €
- Design-Agentur (Templates quartalsweise): ~500 € gemittelt
- Content-Produktion intern: 2 Mitarbeiter × 3 h × 4 = 24 h ≈ 960 €
- Summe: ~1.560 €/Monat
B2B-Mittelstand (HubSpot, 8.000 Kontakte, Automations):
- HubSpot Marketing: ~800 €
- Agentur-Betreuung: 12 h/Monat ≈ 1.440 €
- Interne Content-Koordination: 8 h ≈ 320 €
- Summe: ~2.560 €/Monat
Wie du Kosten wirklich senkst
- Schmaler Tool-Stack: statt 4 Tools (Newsletter, Landingpage, CRM, Survey) eines mit mehreren Funktionen.
- Automatisierung: Willkommensserien und Reaktivierungen laufen wiederverwendet, kein Monatsaufwand.
- Template-Konsistenz: einmal sauber aufgesetzte Vorlagen sparen jede Woche 1–2 Stunden Editor-Arbeit.
- Listen-Hygiene: Inaktive Adressen (>12 Monate ohne Öffnung) kosten Tool-Gebühren, ohne Umsatz zu bringen. Regelmäßig bereinigen.
- KI für Betreffzeilen und Erstentwürfe: Mailaura kann Entwürfe vorschlagen, die du nur noch redigierst — spart Content-Stunden.
Welche Kosten entstehen gar nicht mehr?
E-Mail-Marketing war historisch teurer. Heute entfallen diese Posten:
- Eigene SMTP-Infrastruktur betreiben (ersetzt durch Tool-Lizenz).
- Dedicated IP für kleine Sender (meist unnötig).
- Kommerzielle Newsletter-Layout-Software (Browser-Editor reicht).
- Externe Rechtsberatung für jede Kampagne (gute Tools bieten AVV und Impressum out of the box).
Fazit
Die Tool-Kosten für einen Newsletter liegen 2026 zwischen 0 und 300 € pro Monat, je nach Listengröße. Die eigentlichen Newsletter-Kosten entstehen bei Content, Koordination und Design — hier lohnen Automatisierung und ein sauber ausgewähltes Tool am meisten. Wer klein startet und auf ein EU-basiertes, DSGVO-konformes Tool setzt, fährt jahrelang mit unter 100 € Tool-Budget pro Monat. Unser Newsletter-Software-Vergleich hilft dir bei der konkreten Auswahl, und mit Mailaura startest du bei 0 €.
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